drei Portraits verschiedener Modells zu einem Bild vereint

 

Wie so ein TFP-Shooting bei mir abläuft? Ganz easy!

Wenn ich eine Bilderserie umsetzen will oder neues Equipment testen möchte, suche ich gerne nach einem TFP-Modell. 

Du bist interessiert und könntest die oder der Richtige sein? Melde Dich doch einfach. 

Wir lernen uns dann erst einmal kennen. Durch gemeinsame Bekannte, social Media oder wir laufen uns einfach über den Weg und ich spreche Dich an. Lass uns reden.

Im Allgemeinen spielt es für mich keine Rolle, ob Mann, Frau oder divers, jung oder alt. Volljährigkeit ist aber Voraussetzung. Falten oder keine Falten, Erfahren oder nicht…! Deine Ausstrahlung ist mir besonders wichtig.

Wir sollten uns aber sympathisch finden und offen sein, aufeinander zuzugehen. Wenn wir uns nämlich nicht sympathisch sind, wird es nicht passen. Auch ein gewisses Vertrauen sollte vorhanden sein.

Dann klären wir unsere Wünsche und unsere Ziele und sprechen schon im Vorfeld ab, wie unsere Zusammenarbeit aussehen sollte. Unser gemeinsames, oberstes Ziel wird es aber sein, dass jeder von uns am Ende des Shootings voll zufrieden ist und glücklich über die erstellten Aufnahmen. Im Studio sehen wir uns die Bilder schon beim Shooting in groß an. Beim Outdoor-Shooting machen wir das später. Die technische Auswahl treffe zwar ich, aber Du wirst damit zufrieden sein. Kannst Du mir glauben.

So kreisen wir „unsere“ Fotos immer mehr ein. Bleiben von, sagen wir mal 300 Fotos, nur 10 tolle Fotos übrig, so ist es nun mal so. Bleiben 50 Fotos übrig, so ist das auch toll. In jedem Fall werde ich „unsere“ Auswahl noch nacharbeiten und optimieren. Ziel erreicht!

Zuvor steht aber auch der TFP-Vertrag im Focus. Von uns beiden unterzeichnet. Dieser gibt uns beiden Sicherheit und wird entsprechend aufgesetzt. Hört sich schlimmer an, als er ist.
Weitere Details? Dann sollten wir uns, Interesse vorausgesetzt, kennenlernen. Ich freue mich auf Dich!

Natürlich fotografiere ich auch außerhalb eines TFP-Shootings. In diesem Falle bestimmst Du alleine, welche Aufnahmen Du haben möchtest. Auch sind diese Aufnahmen nur für Dich bestimmt und ich darf sie nicht ohne Deine Freigabe nutzen. Nicht jeder möchte schließlich seine Fotos im Internet wiederfinden. In diesem Falle erfolgt meine Entlohnung entsprechend auf Stundenbasis. Ich erstelle Dir gerne ein Angebot.

drei Portraits verschiedener Modells zu einem Bild vereint

 

TFP Shooting? Schon mal gehört?

TFP Shooting steht für „Time for prints“ Shooting. Das ist alles?

Nein, natürlich nicht. Einfach erklärt, treffen sich ein Fotograf und ein Modell, also du und ich, um gemeinsam tolle Fotoaufnahmen zu gestalten. Im Normalfall fließt ja zwischen Fotograf und Modell Geld für das Shooting.

Beim TFP ist das jedoch anders. Die Bezahlung erfolgt dadurch, dass beide Seiten die Fotos für ihre Zwecke benutzen darf. Als Referenzfotos auf der eigenen Homepage, in den sozialen Medien, in der eigenen Modellmappe usw. Wie genau, wird in einem TFP-Vertrag zuvor geregelt.

Fotograf und Modell sind gleichberechtigt. Jeder soll etwas von dem Shooting haben.

Das ist nur was für Anfänger?! Nicht ganz. Fotograf wie Modell können neue Techniken oder Equipment ausprobieren, Posen verfeinern, neue Ideen einbringen, auch erste Erfahrungen sammeln, Vertrauen aufbauen und vor allem sich gegenseitig kennenlernen, denn beim Modellshooting ist die menschliche Komponente sehr wichtig. Es muss ja nicht das Einzige Shooting bleiben.

Ach ja, das Shooting kann natürlich überall stattfinden. Im Studio, Outdoor etc.

Wie so etwas bei mir abläuft könnt Ihr in meinem Beitrag „TFP-Shooting-Teil-2“ sehen.

Eventsfotografie NRW-Radtour 2023 Xanten Luftaufnahme

 

Ein paar Erfahrungen aus der Eventfotografie!

Den Begriff Event kann man ziemlich weit auslegen. Unter anderem findet man die Synonyme Veranstaltung, Tagung, Kongress, Messe, Ausstellung usw.

Aber auch eine Jubiläumfeier als solche sowie eine Hochzeit ist ein Event!

Wenn man einen Event fotografiert, beginnt die Planung somit schon lange vorher und auch die Nacharbeit erfordert einen zum Teil erheblichen Zeitaufwand. Alles Punkte, die sich entsprechend auf den Kostenrahmen auswirken können.

Ebenso ist das bei einem Jubiläum oder einer Hochzeit. Dem eigentlichen Veranstaltungstag folgen noch, abhängig vom Fotoumfang und von den Wünschen der Feiernden, tagelange Nacharbeiten durch den Fotografen bzw. der Fotografin.

Viele Fragen gilt es daher schon im Vorfeld zu klären:

  • Wann und wo findet er statt?
  • Ist ein Besuch der Örtlichkeiten im Vorfeld möglich und sinnvoll?
  • Wie ist der zeitliche Ablauf geplant?
  • Wer ist mein Ansprechpartner vor Ort?
  • Wie ist Aufgabenstellung definiert?
  • Reine Dokumentarfotografie oder darf es auch etwas Künstlerisches sein?
  • Mit welchen Lichtverhältnissen ist zu rechnen?
  • Welche Personenanzahl ist zu erwarten?
  • Gibt es ein Team zur Unterstützung?
  • Haben die Teilnehmer ihr Einverständnis zur Nutzung der Fotos erteilt bzw. wurden sie entsprechend informiert?
  • Wie und wann werden die Fotos übergeben? Bearbeitet oder unbearbeitet?
  • Wenn der Event über mehrere Tage geht muss die Möglichkeit zur Übernachtung und Verpflegung geregelt sein. Auch die Pausenzeiten.

Dies nur als kleiner Auszug aus meiner To-Do-Liste für die Eventfotografie.

Eine Feier im privaten Kreis nimmt dabei noch eine Sonderstellung ein. Insbesondere für die Hochzeitsfotografie!

Hierzu habe ich einen kleinen „Leitfaden“ erstellt, um schon im Vorfeld Fragen zu beantworten. Bei Interesse kann dieser Gerne angefordert werden.

Schreibt mir doch einfach eine Mail mit Stichwort „Leitfaden“.

Parkanlage mit Holzbrücke über kleinen Fluß

 

Wo und von wem lasse ich mich denn jetzt wohl am besten fotografieren?

Stellt sich gerade diese Frage?

Der erste Gedanke ist dann vielleicht: Ich gehe einfach ins nächste Fotogeschäft.

Wäre doch auf der einen Seite schade, da die Möglichkeiten für interessante Locations doch unbegrenzt sind.

Dabei will ich den Fotogeschäften mit eigenem Studio wirklich nicht zu nahetreten. Meistens geht es flott von der Hand und alles liegt an seinem geordneten Platz. Es läuft so professionell und reibungslos. Familienkalender als Geschenk, werden ruckzuck für wenig Geld erstellt und alles sieht dabei so günstig aus!

Aber ist es wirklich das, was ich persönlich suche?

Wie wäre es dagegen mit dem eigenen Fotostudio des Fotografen bzw. der Fotografin, da kann man richtig mit Licht und Schatten spielen, oder ein ausgefallenes Mietstudio in einem Loft, Outdoor in der Natur bei tollem Licht und etwas Wind, vielleicht an einer Pferdekoppel, Urban in der Stadt, mit Deinem Lieblingsauto vor toller Kulisse, in einer alten Werkhalle oder direkt bei Dir Zuhause?

Diese Aufnahmen sind individuell auf einen zugeschnitten und somit einzigartig! Das kostet aber auch  Zeit und Geld. Wenn man aber den Familienkalender und die dann zusätzlich erworbenen Bilder aus dem Fotogeschäft mal zusammenrechnet, sieht man den Preisunterschied wohl mit anderen Augen?! Falls er überhaupt noch vorhanden ist.

Zunächst klären wir aber erst einmal, welche Art von Fotos denn auf der Wunschliste stehen, denn danach richtet sich ja unser Bedarf an Licht und Schatten und dem benötigten Platz. 

Während man Portraits überall fotografieren kann, erstellt man Fotos von einem Auto samt seinem Fahrer wohl eher draußen oder in einer Halle. So viel dazu.

Foto einer Hochzeitstafel

 

Was redet der denn da von Vorabshooting?

Nehmen wir an, Ihr möchtet Eure Hochzeit fotografieren lassen.

Ihr findet sehr, sehr viele Internetseiten von Hochzeitsfotografen und Fotografinnen.

Ihr seht Euch deren Galerien an und staunt. Natürlich sollten in diesen Galerien nur die Top Fotos zu finden sein.

Ihr sprecht mit den Fotografen, könnt Euch vielleicht sogar einen Stil aussuchen usw.

Genauso ist es einer Freundin von uns ergangen und in ihrem Fall hat sie knapp 1.800€ investiert.

Alles richtig gemacht hätte ich gesagt. Zumindest zu diesem Zeitpunkt.

Doch was ist passiert?

  • Von der „Agentur“ wurde wohl jemand mit noch nicht ganz soviel Erfahrung geschickt. Jeder fängt mal an.
  • Die Aufnahmen bei der Vorbereitung der Braut in der Wohnung wurden alle ohne Blitz gemacht. Ebenso bei der Feier am Abend. Dafür war der ISO-Wert ziemlich hoch und die Fotos entsprechend grobkörnig. 
  • Von der Unterschrift beim Standesamt gibt es zwei tolle Fotos. Auf einem ist die Braut scharf abgebildet, auf dem Anderen der Bräutigam. Schade.

Das alles mag Geschmackssache sein. Mir würde es nicht gefallen.

Woher ich das weiß? Ich habe die Originalfotos für unsere Freundin nachgearbeitet!

Deshalb hier ein paar Tipps von meiner Seite:

  • Seht Euch die Galerien der Fotografinnen und Fotografen mit jemandem an, der die Fotos auch technisch beurteilen kann. Nicht jeder erkennt eine falsche Belichtung.
  • So ein Vorabshooting, Engagement Shooting genannt, kann sinnvoll sein! Natürlich unter Berücksichtigung evtl. Zusatzkosten. Dabei geht es nicht unbedingt um die verschiedenen Posen. Auch nicht, ob Ihr die Fotos im Anschluss behalten dürft. Ihr solltet aber versuchen, die Fähigkeiten des Fotografen einzuschätzen. Unabhängig davon, um wen es sich handelt! Letztendlich zählt nur das zu erwartende Endergebnis. Die Qualität und der Service!
  • Dann macht doch mal folgenden Test: Lasst Euch doch mal vor einem hellen Fenster fotografieren! Also eine Gegenlichtaufnahme. Warum? Der Ruf nach einem Blitzlicht oder einer anderen Beleuchtung wird laut? Sehr gut! Denn ohne diese Hilfsmittel wird es kaum mit der richtigen Belichtung klappen! Lasst Euch das Foto direkt und ohne Nacharbeit zeigen. Wenn Eure Gesichter UND der Hintergrund richtig belichtet sind, habt Ihr Euren Fotografen bzw. Eure Fotografin vielleicht schon gefunden!? Er/Sie sollte zumindest die Erfordernis erkennen! Man kennt doch die Fotos, auf denen entweder der Hintergrund zu hell ist oder die Gesichter zu dunkel? Trotzdem ist niemand auch nach so einem „Test“ davor gefeit, auch mal nicht ganz so perfekte Fotos zu machen!
  • Und letztlich… spart nicht am falschen Ende! Es gehört mehr Arbeitszeit dazu, als „nur“ an Eurem Hochzeitstag anwesend zu sein! Hierzu mehr in einem anderen Beitrag.
Brieftasche mit Geldscheinen und einer Hand die reingreift

 

Natürlich müssen wir aufs Geld schauen!

Wenn ein Hochzeitspaar die Ausgaben senken will, heißt das zumeist sparen bei der Hochzeitsfotografie? Also am Fotografen bzw. der Fotografin. Liegt nahe!

Neben dem Hochzeitskleid, dem Anzug des Bräutigams, dem guten Essen, der Location, der Blumenpracht, der evtl. Hochzeitsplanerin, dem Oldtimer für die Fahrt des Paares, die Live-Band…habe ich noch was vergessen?…sind auch die Kosten für einen wirklich guten Fotografen, das können schon mal ein paar Tausend Euros sein, nicht zu vernachlässigen.

Sparen wir also an dieser Stelle? Kann man machen. Ob es angebracht ist oder ob man es später einmal bereut, sollte jedes Paar für sich selber entscheiden.

Denn schon am nächsten Tag wird das Kleid nicht mehr gebraucht, es hat seinen Dienst getan, der Anzug auch, das gute Essen ist auch schon Geschichte, die Band hat ihren Job erfüllt…usw.

Die Fotos allerdings, diese überdauern zig Jahre!

Denn es sind besonders diese Fotos, die euch später die Möglichkeit geben werden, dass ihr Euren großen Tag noch einmal so oft wie ihr wollt wieder erleben könnt. Sie sind Erinnerungen an das berauschende Fest und zeigen auch nach Jahren noch die Menschen, die vielleicht schon gar nicht mehr unter uns weilen!

Als Fotograf bin ich im Übrigen der Einzige, der auch noch nach Eurem Fest für Euch im Einsatz ist!! Meine Arbeit zieht sich noch einige Tage weiter. Fotos bearbeiten, Fotobuch erstellen, Fotogalerie bearbeiten etc.

Das man sparen will kann ich aber trotzdem verstehen.

Ich habe erst vor kurzem die Hochzeitsfotos von einer Freundin gesehen, bei denen ich mich nicht getraut habe zu fragen, ob denn keiner der Gäste Füße hatte.

Antwort war einfach. Die Fotos hat eine Bekannte gemacht. Die hatte das neueste Handy und es hat nichts gekostet. Fakt ist, die Bekannte hatte leider keinen Schimmer was sie dort überhaupt gemacht hat. 

Gerne auch gehört, dass sich Enkel, Neffe oder Kumpel gerade erst die Profikamera schlechthin gekauft hat. Die fotografiert praktisch alleine! Kann klappen, muss es aber nicht.

Wie schon gesagt, kann ich nachvollziehen, wenn man sparen möchte. Man sollte aber auch den Anteil der Kosten für einen Fotografen, an den Gesamtkosten der Hochzeit im Auge behalten.