• Teneriffa Foto oberhalb der Wolkendecke zum Teide

HALLO, ICH BIN´S… TORSTEN THIEMANN

Manchmal geht das Leben wohl seltsame Wege.

Obwohl ich schon mit zwölf Jahren meine erste Spiegelreflexkamera bekommen habe, führte mich mein beruflicher Weg zunächst nicht in die Fotografie, sondern in die Technik.

Wie es so schön von meiner Mutter hieß: Du lernst etwas Vernünftiges!

Über eine Ausbildung zum Technischen Zeichner ging es zum Techniker und weiter in den Anlagenbau und der Umwelttechnik.

Nebenbei kam die Fotografie zunächst etwas zu kurz. Trotzdem habe ich wohl die größten Entwicklungen in der Fotografie mitgemacht. Ich kenne noch die Sofortbildkameras, die APS-C Kameras, die Schwarz-Weiß-Fotografie und auch die Entwicklung von Negativfilmen ist mir nicht unbekannt. Beim Sprung in die digitale Fotografie war ich zwar auch früh mit dabei, meine gesunde Skepsis hat mich aber vor dem Kauf von so mancher Modeerscheinung bewahrt.

Richtig los ging es im Jahr 1998 mit dem Kauf meiner Nikon F5. Natürlich noch in der Zeit der analogen Fotografie. Kenner wissen es, diese Kamera war und ist etwas Besonderes. Um dem professionellen Anspruch dieser Kamera gerecht zu werden, musste jetzt aber etwas geschehen. Kaufen kann schließlich jeder. Bestimmungsgemäß nutzen aber bei weitem nicht.

Ausprobieren, lernen, üben, fragen, zuhören, nur so lernt man das Fotografieren. Natürlich können die heutigen Kameras, wie auch unsere Handys, alleine tolle Bilder machen. Es gibt ja den wunderbaren Automatikmodus! Aber mit selbstbestimmtem Fotografieren hat das nicht viel zu tun.

Was aber hat mir mein beruflicher Werdegang dabei beigebracht?

Nun, der Umgang mit Menschen. Da ich jahrelang im Vertrieb und dem Außendienst tätig war, habe ich gelernt mit Menschen umzugehen. Respektvoll aber auch direkt. Freundlich aber bestimmt. Rücksichtsvoll und geduldig. Man hatte mir mal vorgeworfen, dass ich zu sehr kundenorientiert wäre.

Aber auch einen Hang zur Perfektion muss ich mir zuschreiben. Manchmal muss ich sagen…leider. Es geht mir stets darum ein Ziel zu erreichen.

Irgendwann jedenfalls hatte ich genug davon, mir sagen zu lassen, was ich denn am besten tun soll. Besonders wenn es von jemandem kommt, der selbst keine Erfahrung und somit keine Ahnung davon hatte. Wie habe ich doch zwischenzeitlich so schön gelesen:

„Don`t work for assholes“!

Wahrscheinlich hatte ich innerlich auch schon so gedacht. Jedenfalls war das mein Schritt in die Selbständigkeit.

Und ich kann sagen…das ist eine Herausforderung!

In diesem Sinne.

Bis bald.

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